Das Hängezelt

Die Nacht brach vor dem Erreichen des Basislager herein – selbst am Hang kein Problem

Die warscheinlich komfortabelste & mobilste Übernachtungsmöglichkeit im Wald

Ich hatte schon jahrelang die verschiedenstens Isomatten genutzt, bevor ich meine ersten Nächte in einer Hängematte verbrachte, und ich war regelrecht geschockt.

Diese Nächte stellten, was Komfort anbelangte, alles zuvor erlebte in den dunkelsten Schatten.

Und damit übertreibe ich nicht.

Ich kenne keine angenehmere Möglichkeit, draußen zu übernachten, als in der Hängematte.

Das gilt nicht nur für den rein physischen Komfort, sondern auch der Fakt, dass du dich nicht von der Natur abkapselst wie in einem Zelt.

In einem Zelt oder Bivi sitzt du nun wie in einem Schuhkarton und bekommst von der wunderschönen Natur um dich herum nichts mit, vor allem wenn es einmal länger regnet.

Bei der Hängematte ist das nicht so – der Blick um dich ist frei, und wenn es regnet hast du trotzdem immer unter dir trockenen Waldboden 🙂

ein Blick aus der Hängematte

„Aber Nicolai – bekommst du da nicht Rückenschmerzen wenn du da so krumm rumhängst?“

Meine Erfahrung ist folgende:

Absolutly not.

Im Gegenteil!

Viele Jahre vor meinen Nächten im Hängezelt hatte ich Rückenschmerzen, die ich langsam mit der nötigen Erfahrung und Regelmässigkeit von Stretching & Yoga in den Griff bekam.

Aber nach jeder Nacht, die ich in der Hängematte verbracht hatte, fühle ich mich nach einmal Strecken direkt fit für den Tag!

Wenn ich nicht gerade eine (der wenigen) für meinen Rücken passenden Matratzen erwische, dann ziehe ich die Hängematte denen sogar bei weitem vor.

Das liegt wohl vor allem daran, das dich die Hängematte quasi „umarmt“ und sich dadurch dein Gewicht auf eine viel größere Fläche verteilt.

Als ich einmal ein Zimmer in Hamburg hatte, habe ich mir dort sogar extra etwas gezimmert, um meine hammock aufzuhängen 😉

Ich möchte jedem outdoor-Enthusiasten also das gesammte Set-up einer Hängezeltes von Herzen als Herz legen 🙂

Die Komponenten

klasse Reiestarp: Rab´s Siltarp 2

Was braucht man alles für eine schwebende Übernachtungsmöglichkeit, die dich warm, trocken, gemütlich & sicher über dem Boden hält?

  • (natürlich) eine Hängematte
  • 2x Aufhängemöglichkeit zwischen den Bäumen
  • Tarp/Plane als Schutz vor Feuchtigkeit
  • Aufhängemöglichkeit des Tarps + Verankerung im Boden
  • Nicht vergessen! Isolation von unten, d.h. Isomatte oder Underquilt
  • Schlafsack, Decke oder Quilt
  • auch wichtig: eine Hängematte muss richtig aufgehängt werden, sonst kann es auch ungemütlich werden. Lass dir helfen oder lies dich ein!

Mit Freude werde ich bald im Einzelnen auf die Komponenten eingehen und meine Erfahrungen und Tips weitergeben 🙂


by
%d Bloggern gefällt das: